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Lara

Einige Schulfächer machen mir mehr Spaß, andere weniger. Aber generell gehe ich gern zur Schule. Sport mag ich besonders, weil ich darin gut bin. Meine kreative Ader kann ich vor allem in Gruppenarbeiten und Referaten einbringen. Außerdem habe ich letztes Jahr an der Koch-AG teilgenommen. Wir haben unter anderem Gerichte wie Lasagne, Nudeln oder Süßspeisen zubereitet. Nach der zehnten Klasse möchte ich weiter zur Schule gehen und mein Abitur machen, wahrscheinlich auf dem RBZ. Was danach kommt, weiß ich noch nicht genau. Ich möchte auf jeden Fall mit Menschen, am liebsten mit Kindern oder Jugendlichen, arbeiten. Meine Praktika haben dieses Gefühl nochmal bestätigt. Am besten hat mir das Praktikum im Kindergarten gefallen. Das andere Praktikum habe ich im Lager von FERRING, einem Hersteller von Medikamenten, absolviert. Ich hoffe, dass mein zukünftiger Job mir Spaß macht und vielseitig ist. Nur im Büro zu sitzen, kann ich mir nicht vorstellen.

Wenn ich in einer fiktiven Welt leben könnte, würde ich mir die Filmwelt von Bibi und Tina aussuchen.

Briefe an die Zukunft: Was für Berufe gibt es im sozialen Bereich?

Liebe Lara,

du hast ja schon eine Idee, welcher Tätigkeitsbereich dich interessiert! Die Nachfrage nach Fachkräften im sozialen Bereich ist groß und es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Berufe. Da du dir vorstellen kannst, mit Kindern oder Jugendlichen zu arbeiten, wäre ein möglicher Ausbildungsberuf der der Beruf der Erzieherin oder des Erziehers. Diese arbeiten zum Beispiel im Kindergarten, im Hort oder in der Ganztagsbetreuung und begleiten Kinder in ihrem Alltag, fördern ihre Entwicklung und sind wichtige Bezugspersonen. Es gibt aber auch medizinisch-therapeutische Ausbildungsberufe wie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in, Hebamme/Entbindungshelfer, Ergotherapeut/-in oder Logopädie. 

Wenn du ein Studium in Betracht ziehst, könntest du zum Beispiel Sozialpädagogik studieren und in Jugendzentren, Wohngruppen, Schulen oder Beratungsstellen arbeiten. Vielleicht ist auch ein Lehramtsstudium für dich interessant. So könntest du deine Leidenschaft für Sport ausleben und Sportlehrerin werden.

Fazit: Du siehst, es gibt eine große Bandbreite an sozialen Berufen. Wenn du dir unsicher bist, absolviere am besten Praktika in unterschiedlichen Bereichen. Auch ein Freiwilliges Soziales Jahr nach dem Schulabschluss ist eine Chance, einen bestimmten Bereich besser kennenzulernen!

TEXT Mareike Neumann
FOTO Mubarak Bacondo

So geht Berufsorientierung

Eine korrekte und aussagekräftige Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg in die Ausbildung. In unserem Servicebereich steht außerdem, wie man die nachfolgenden Herausforderungen in Vorstellungsgespräch, Assessmentcenter und dem Start ins Arbeitsleben erfolgreich meistert.