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Isabella

Isabella, 14 Jahre
…tanzt K-Pop, spielt Floorball und ist sehr selbstbewusst

In der Schule ist Kunst mein Lieblingsfach, aber ich mag auch die naturwissenschaftlichen Fächer Physik und Chemie. Später könnte ich mir vorstellen, als Flugbegleiterin oder in der Gastronomiebranche zu arbeiten. An dem Beruf der Flugbegleiterin reizt mich die Vorstellung, viel von der Welt zu sehen. Mein erstes Schulpraktikum habe ich in einem Kindergarten absolviert. Ich musste aber feststellen, dass mir diese Arbeit gar nicht liegt, deshalb möchte ich mein zweites Praktikum am liebsten in der Gastronomie ableisten. Ich bin ja noch sehr jung und habe noch keine klaren Ziele, aber nach dem MSA werde ich zunächst noch mein Abitur nachholen und wer weiß, vielleicht werde ich sogar anschließend noch studieren. Zu Hause sprechen wir häufig über spätere Berufsmöglichkeiten und mein Vater erklärt mir, welche Voraussetzungen man für welchen Beruf erfüllen muss. Eine berufliche Richtung wird in unserer Familie aber nicht vorgegeben und mein Vater unterbreitet mir lediglich Vorschläge, wie ein späteres Leben aussehen könnte. In der Schule erhalten wir weitere Informationen durch die Berufsberaterin und bei den Besuchen auf der Berufsorientierungsmessen. Das ist interessant und abwechslungsreich, denn wir gehen in Gruppen über die Messe und da jeder ein anderes Interessengebiet hat, erfährt man auf diese Weise auch etwas über andere Berufe.

Isabella: Wie komme ich am besten in die Gastronomiebranche?

Liebe Isabella,
am besten überlegst du dir zunächst, in welchem Bereich der Gastronomie du tätig werden willst. Die Möglichkeiten sind ungeheuer vielfältig und reichen von einer Ausbildung als Fachkraft für Gastronomie oder Veranstaltungsgastronomie bis hin zu beispielsweise einem Studium im Hotel- und Tourismusmanagement. Gespräche mit der Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit, der Messebesuch oder auch unsere Berufsorientierungsplattform DIGI:BO können dich hierbei unterstützen. Danach solltest du dir durch verschiedene Praktikumsstellen, die aufgrund von Mitarbeitermangel häufig angeboten werden, Einblicke in die von dir ausgewählten Berufszweige verschaffen. Bereite eine Bewerbungsmappe vor und bewirb dich aktiv bei den Betrieben! Manchmal reicht es sogar, wenn du einfach in einem Hotel oder einer Gaststätte vorstellig wirst und nach einem Praktikumsplatz fragst. Solltest du nach deinem Abitur studieren wollen, bieten Hochschulen in der Regel Informationsveranstaltungen zu ihren Studiengängen an und klären über die Zugangsvoraussetzungen, die Studieninhalte und die Karrierechancen auf.

Fazit: Es empfiehlt sich, klare Vorstellungen darüber zu entwickeln, was einen an der Gastronomie besonders reizt. Die Arbeit erfordert viel Einsatz und die Bereitschaft zur Wochenendarbeit muss gegeben sein. Wer andererseits gerne Gäste glücklich macht, ist in der Gastronomie genau richtig.

TEXT Anja Nacken
FOTO  Hendrik Matzen

So geht Berufsorientierung

Eine korrekte und aussagekräftige Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg in die Ausbildung. In unserem Servicebereich steht außerdem, wie man die nachfolgenden Herausforderungen in Vorstellungsgespräch, Assessmentcenter und dem Start ins Arbeitsleben erfolgreich meistert.